Dezember 2021

2 Der Endorfer .kunftsthemen der Gemeinden nicht aus dem Auge verlieren. Sehr erfreulich ist, dass die Verkehrssituation in Bad Endorf durch eine ampelfreie Verkehrsführung am zukünftigen Kreisel mit dem Innenminister Joachim Herrmann positiv besprochen werden konnte. Das war auch deshalb möglich, weil Kommunal- und Landespolitik an einem Strang gezogen haben. Dafür danke ich Bürgermeister Alois Loferer, der mit mir in guter Abstimmung diese Schritte auf den Weg gebracht hat. Darüber hinaus unterstütze ich den weiteren Ausbau des Radwegenetzes im Landkreis Rosenheim. Beim von vielen Radlerinnen und Radlern gewünschten Radweg Bad Endorf – Hartmannsberg – Eggstätt bin ich in Gesprächen mit den Bürgermeistern und mit unserem Landrat. Auch eine Förderung durch den Freistaat ist in Sicht. Es freut mich auch, dass im Frühjahr das Projekt „Mobil am Chiemsee“ in Bad Endorf und in zehn weiteren Chiemgau-Gemeinden starten wird. Dieses neue Anruf-Sammeltaxi verbessert die Mobilität aller Bürgerinnen und Bürger, besonders aber von Senioren, Jugendlichen und Touristen. Ich bin sicher, dass es einen wichtigen Beitrag zu einer umweltschonenden Mobilität in unserer Heimat leisten wird. Abschließend möchte ich vor allem eines sagen: Danke! Danke an alle, die sich im vergangenen Jahr ehrenamtlich für ihre Gemeinde eingesetzt haben! Danke an alle, die durch ihre Arbeit dazu beigetragen haben, dass sich Bad Endorf trotz aller Hindernisse weiter gut entwickelt hat! Und ein ganz besonders herzliches Dankeschön an alle, die sich für den Schutz der Gesundheit ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger eingesetzt haben! Dieses gute Miteinander ist es, was Bad Endorf so lebens- und so liebenswert macht! In diesem Sinne wünsche ich Ihnen frohe Weihnachtstage im Kreise Ihrer Lieben sowie Glück, Gesundheit und Gottes Segen im neuen Jahr! Herzlichst Ihr Klaus Stöttner, MdL Eine Normalität, in der das Coronavirus ohne große Beeinträchtigungen beherrschbar ist – das war der große Wunsch vor einem Jahr. Abgesehen von einer Verschnaufpause im Sommer ist daraus leider nichts geworden. Das Virus hat sich in unser Leben gedrängt und fordert das Gesundheitssystem, die Wirtschaft, die Kultur, den Sport, die Gesellschaft, eigentlich jeden von uns. Als Landrat würde ich gerne viel öfter im Landkreis unterwegs sein, mit Ihnen vor Ort sprechen, Probleme diskutieren und Lösungen suchen. Die Pandemie lässt das leider nicht oder nur bedingt zu. Die Gespräche in den Gemeinden oder in Videokonferenzen bzw. am Telefon haben mir aber schon gezeigt, dass Risse durch unsere Gesellschaft gehen. Ein Pfarrer bestätigte mir, dass sie mitten durch die Pfarrei, ja mitten durch die Familien gehen. Risse gibt es immer. In den vergangenen Jahren wurden sie durch Themen, die mit vielen Emotionen belegt sind, wie Einwanderung, Klimakrise oder Pandemie, immer deutlicher sichtbar. Woran liegt das? Mein Eindruck ist, dass es Menschen immer schwerer fällt, eine konstruktiv kritische Diskussion zu führen. Dem anderen zuhören, Kompromisse erörtern, Andersdenken und Anderssein akzeptieren, das gehört hier dazu. Ich kann mich an ein Telefonat mit einem Impfgegner erinnern. Eineinhalb Stunden hat es gedauert. Am Ende haben wir uns nicht geeinigt. Jeder hat seine Meinung behalten. Aber, wir haben Argumente ausgetauscht, verstehen wollen, wie der andere so denkt – und uns nicht gekränkt. Respekt haben, das ist meiner Meinung nach eine Lösung, um Risse zu kitten. Das passt irgendwie auch zur Advents- und Weihnachtszeit. Ich habe die Hoffnung nicht aufgegeben, dass die zu Beginn beschriebene Normalität im kommenden Jahr Wirklichkeit wird. Übrigens, das zu Ende gehende Jahr hatte noch viele weitere wichtige Themen parat. So hat sich der Landkreis auf den Weg gemacht, sich als Bildungsregion bzw. als digitale Bildungsregion zertifizieren zu lassen. Die Netzwerkfunktion der Gesundheitsregionplus nutzen wir aktuell, um die Ausbildung von Pflegekräften zu unterstützen. Der vor wenigen Wochen in Rosenheim eröffnete Pflegestützpunkt ist Grußwort von Landrat Otto Lederer eine wichtige Anlaufstelle unter anderem für pflegende Angehörige. Mit einer Resolution zum geplanten Brenner-Nordzulauf haben sich Kreistag und viele Gemeinderäte klar positioniert. Und darüber hinaus investiert der Landkreis viel Geld in die Infrastruktur, für die er verantwortlich ist. Einige Beispiele sind die FOS/BOS Rosenheim, die Berufsschule in Wasserburg, das Förderzentrum in Brannenburg, die Realschule in Bad Aibling, Realschule und Gymnasium in Wasserburg sowie das Gymnasium in Bruckmühl. Neu ist in Bad Aibling das Staatsinstitut für die Ausbildung von Fachlehrern. Ab 1. Advent Mo. – So. geöffnet von 9 - 18 Uhr Ihre Baumschule aus der Region Zainach 25 – Rott am Inn Tel: 08039 2815 Traditionelles Rahmenprogramm Weitere Infos : www.ganslmaier.de Ich bin sicher, das neue Jahr wird wieder spannend. Bleiben Sie gesund und halten Sie zusammen. Otto Lederer, Landrat Bayerisches Rotes Kreuz Coronateststation in Bad Endorf In Bad Endorf wurde Ende November wieder eine Teststation eröffnet. Sie befindet sich in der Hans-Kögl-Str. 1, Mehrzweckraum der Turnhalle. Hier finden nur Schnelltests statt. Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag (auch feiertags) von 11 bis 15 Uhr und von 16 bis 19 Uhr. Für die Registrierung und Erstellung Ihres persönlichen QR-Codes besuchen Sie uns unter www.coronatest-rosenheim.de/anmeldung oder scannen Sie diesen QR-Code. Susanne Haidacher

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